Autarke Chemikalieneinspritzung mit solarbetriebenen Packages
Energieautarke Chemikalieneinspritzung
Speziell im Mittleren Osten und in Südamerika onshore sind Felder in Betrieb, die weit verstreut um eine Sammelstelle liegen und meist nur kleine Mengen fördern. Oft liegen mehrere Sammelstellen weit auseinander und transportieren, in nach und nach zusammengeführten Leitungen, das Fördergut zur Verarbeitung oder zum Schifftransport aus dem Landesinneren (Sahara Algerien, Oman, Kolumbien u.a.) zur Küste.
Die kleinen Mengen rechtfertigen zumeist keine hohen Kosten. So werden zum Transport oft Stahlleitungen verwendet, die die Einspritzung von Korrosionsspritzmitteln notwendig machen. Teilweise kommen auch Absatzinhibitoren (scale inhibitors) und andere Chemikalien wie Fließverbesserer zur Anwendung.
Bei einer großen Anzahl älterer Förderstellen nimmt das Problem zu, da der Öl-/Gasanteil sinkt und das Volumen der unerwünschten Zusatzstoffe bzw. Beimengungen steigt. In vielen Fällen wurden luftbetriebene Einspritzpumpen verwendet, die aber mit einem Abfallprodukt - Sauergas - betrieben wurden und oft nach einigen Betriebsstunden zerstört waren. Das in der Umgebung abgelassene Sauergas erzeugte auch lokale Korrosionsschäden und damit eine teure Zusatzwartung.
Die Verwendung von elektrisch betriebenen Dosier- und Einspritzanlagen bzw. Pumpen war oft nicht möglich, da die Stromversorgung der Sammelstelle ausgereizt war (lokaler Generator) und die Stromversorgung der vielen kleinen, um den Sammelpunkt gelegenen Förderstellen die aufwendige Verlegung von mehreren bis zu 60 km langen Stromleitungen erfordert hätte. Mit der zusätzlichen Gefahr, dass Sandstürme, Wanderdünen und umherziehende Kamele Schäden und so eine laufende Prüfung, Wartung sowie die dazugehörigen Kosten verursacht hätten.
Die Lösung dieser Problematik kommt mit solarbetriebenen LEWA Packages
Bereits Anfang der 80er Jahre lieferte LEWA die ersten völlig autarken Chemikalieneinspritzanlagen mit solarbetriebenen Dosierpumpen. Autark durch eine ausreichende Anzahl von Speicherbatterien und wartungsarm durch die Verwendung von Membranpumpen: Rückmeldungen bezeugen Dauerbetriebsphasen von 5 Jahren und mehr. Wenn notwendig können diese Anlagen durch den Einbau eines einfachen Durchflusswächters fernüberwacht werden. Die bis dahin täglichen oder zumindest wöchentlichen Fahrten der Wartungscrews zu den einzelnen Bohrstellen entfallen komplett. LEWA ist in der Lage die für Ihre Erfordernisse optimale und kostengünstigste Einspritzanlage anzubieten, die neben neuester Technik eine extrem lange Betriebsdauer bei geringsten Wartungskosten sicherstellt.
Müssen andere Chemikalien auch bei sehr großen Mengen und hohen Drücken verarbeitet werden, bietet LEWA auch hier die optimale Lösung an.






