Anwendungsbeispiel Treibmitteldosierung
Hochdrucklösungen in Extrusionsprozessen bedürfen eines besonderen Know-hows in der präzisen Membranpumpenfertigung. LEWA durfte dieses in vielen Projekten unter Beweis stellen.
Bei der Herstellung von extrudierten Schäumen ist eine der Produktionsgeschwindigkeit angepasste, gleichförmige Dosierung des Treibmittels unerlässlich und entscheidend für die Qualität des Endproduktes.
LEWA liefert speziell für die Treibmitteldosierung ausgelegte, selbstüberwachende Dosiersysteme als betriebsfertige Einheiten, die auch zur Nachrüstung bestehender Systeme bestens geeignet sind.
Die Arbeitsdrücke sind aufgrund der geforderten hohen Produktqualität auch von Jahr zu Jahr steigend, so dass LEWA wenig Marktbegleiter auf diesem Gebiet hat.
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Anwendungen / Prozesse:
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Dosierung von:
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Prozessbeschreibung:
Dem Kunststoffgranulat wird ein Treibmittel, meist in Form eines so genannten Masterbatchgranulates, zugegeben. Durch Wärmezufuhr spaltet sich ein flüchtiger Bestandteil des Treibmittels ab, was zum Aufschäumen der Schmelze führt. Die Herstellung von Schaumstoffen beruht ganz allgemein darauf, dass man die Vernetzungsreaktion eines Polymeres gleichzeitig mit einer Gasentwicklung vornimmt. Bei Polyurethan wirkt beispielsweise CO2 oder Pentan als Treibmittel, das bei der Reaktion von Wasser mit Isocyanat aus der, als Zwischenprodukt gebildeten Carbaminsäure, entsteht.
Die Hauptkomponenten Polyolgemisch und Isocyanat, werden über die im geschlossenen Kreislauf arbeitenden Axialkolbenpumpen dem Hochdruckmischkopf über Hochdruckmischdüsen zugeführt, nach dem Gegenstrom-Injektions-Prinzip vermischt und mit einer speziellen Auftragsdüse auf die untere Deckschicht aufgetragen. Zusatzkomponenten werden entweder in der dynamischen Vormischstation oder in die Hochdruck-Vorlaufleitung für Polyol zudosiert, wo sie im Statikmischer gemischt werden.
Die Dosierung aller Komponenten erfolgt kontinuierlich, d. h. ohne Verwendung von Zwischenbehältern, so dass eventuell notwendige Änderungen der Mischungsverhältnisse während der Produktion sofort vorgenommen werden können und auch sofort den erwünschten Effekt zeigen.
LEWA beherrscht das "Fahren" kritischer Schmelzen in beheizten und isolierten Dosiersystemen ohne Produktschädigung auch bei niedrigen Durchsätzen. Und das mit der bekannten LEWA Zuverlässigkeit und Präzision.
Vorteile der LEWA Dosiersysteme für die Kunsstoffindustrie:
- kompakte, seit Jahren erprobte, betriebsfertige Einheiten für alle marktgängigen Extruder
- auch zur Nachrüstung geeignet
- für alle gängigen Treibmittel
- hermetisch dicht
- geringe Wartungskosten und hohe Lebensdauer
- Einbindung in die Prozesssteuerung der Gesamtanlage
- alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt und kommen aus einer Hand
- jahrzehntelange Erfahrung mit Dosiersystemen
- weltweiter kompetenter Service
- auf Wunsch sind Kälteaggregat, Vorratstank, Instrumentierung und Überwachung lieferbar




